Pool Ausrüstung und Zubehör

Poolheizung - Vergleich

Es ist nicht sehr verlockend in das kalte Wasser des eigenen Pools zu steigen. Wenn Sie lieber in gut temperiertem Wasser baden und die Schwimmbadsaison verlängern möchten, können Sie sich eine Schwimmbadheizung anschaffen.

Die Heiztemperatur, die im Allgemeinen fuer ein privates Schwimmbecken empfohlen wird, beträgt 28 °C.

Das heisst, dass Sie ihr Becken ohne Heizung nur im Juli und August benutzen können.

Mit Heizung können Sie die Badesaison vom 15.April bis 15.September verlängern.

Es existieren 4 Varianten der Schwimmbadheizung: Solarkollektoren oder Solarabsorber, Elektrowärmetauscher, Wärmetauscher und Wärmepumpen „Luft – Wasser”.

Die Wahl der richtigen Schwimmbadheizung hängt von der Heizquelle ab, die verwendet wird.

Die Wärmepumpe, die Solarabsorber und die Elektrowärmetauscher sind autonome Systeme, welche direkt mit dem Schwimmbecken verbunden sind.

Der Wärmetauscher braucht eine zusätzliche Wärmequelle, an die er angeschlossen wird. Das kann ein zentrales Heizungssystem oder Solarkollektoren sein.

Ausser der Heizquelle sollten Sie auch folgendes in Betracht nehmen, um die passende Schwimmbadheizung zu wählen: Wasserinhalt des Beckens, wieviel und welche Monate im Jahr wird das Becken benutzt, Wunschtemperatur des Wassers, Beckentyp ( Aufstellbecken oder Einbaubecken).

Unten werden die Vor – und Nachteile eines jeden Schwimmbadheizungssystems gezeigt.

 

Elektrowärmetauscher

Vorteile:

  • günstiger Einkaufspreis
  • schnelle Erwärmung
  • leichte Montage

 

Nachteile:

  • hoher Stromverbrauch
  • niedriger COP – Wert ( Coefficient of Performance)

 

Bemerkung: Der Elektrowärmetauscher ist dort zu empfehlen, wo es eine schnelle Erwärmung des Wassers benötigt wird. Das sind Schwimmbecken, die gelegentlich genutzt werden.

 

 

 

Wärmetauscher

Vorteile:

  • erschwinglicher Preis
  • es werden zwei Modelle angeboten – Röhrenwärmetauscher und Plattenwärmetauscher. Die Plattenwärmetauscher sind für Niedertemperatur – Heizsysteme wie z.B Solaranlagen, geothermische Anlagen und andere innovative Heizsysteme geeignet. 
  • passen zu allen Hausheizungssystemen

 

Nachteile:

  • der Verbrauch hängt von der Art der verwendeten Heizquelle
  • Montage in der Nähe des zentralen Heizungssystems

 

Wärmepumpe “Luft – Wasser”

Vorteile:

  • niedrige Betriebskosten – 80% der Energie ist kostenslos ( aus der Luft)
  • hat den besten COP – Wert. Der COP – Wert stellt das Verhältniss von Wärmeleistung zur dazu erforderlichen Antriebsenergie ( Strom) dar.

 

Nachteile:

  • hoher Anschaffungspreis

 

Bemerkung: Die Wärmepumpe braucht 4 – 5 Tage um die zuerst angegebene Temperatur zu erreichen. Es wäre ratsam, sie in regelmässig benutzten Schwimmbecken zu benutzen.

 

Solarkolektoren

Vorteile:

  • benutzen kostenlose Sonnenergie

Nachteile:

  • Es wird einen Wärmetauscher gebraucht, der an das zentrale Heizungssystem angeschlossen wird

 

Solarabsorber

Vorteile:

  • benutzen kostenlose Sonnenenergie
  • sind direkt am Becken angeschlossen –  die Filterpumpe leitet das Wasser direkt durch die Solarabsorber, wo es erwärmt wird

Nachteile:

  • benötigen grosse Fläche – minimum die Hälfte der Wasseroberfläche. Z.B. wenn das Becken  eine Wasseroberfläche von 70 m2 hat, es werden  Solarabsorber mit einer Fläche von minimum 35 m2 gebraucht
  • abhängig vom Sonnenschein – an kalten, wolkigen Tagen sind die Solarabsorber nicht imstande das Beckenwasser zu erwärmen

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