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Die Schwimmbadpumpe - welche Pumpe sollte ich kaufen

Die Filterpumpe, welche noch Umwälzpumpe  genannt wird,  ist das Herz eines jeden Schwimmbades. Ihre Aufgabe ist, das Wasser vom Schwimmbecken zum Filter zu transportieren und dann nach dem Reinigen wieder zurück ins Becken zu leiten.

Welche Voraussetzungen sollte die Filterpumpe erfüllen?

  • hoher Chlorkonzentration, welche zur Wasserdesinfektion benutzt wird, standhalten
  • die Pumpe sollte selbstansaugend sein, d.h. wenn sie über dem Wasserspiegel montiert wird, sollte sie sich selbst Wasser aus dem Becken holen können
  • sollte leise laufen, um die Badenden mit ihren Geräuschen nicht zu stören
  • nicht zuletzt sollte die Pumpe sparsam sein, weil sie mehrere Stunden am Tag arbeitet

 

Wie kann ich die richtige Pumpe wählen?

Die richtige Pumpenwahl kann nach dem folgenden Beispiel getroffen werden: nehmen wir an, sie haben ein Schwimmbecken mit 30 m3 Wasserinhalt welches bei durchschnittlicher Belastung eine Umwälzzeit von 5 Stunden hat. Das bedeutet, dass das Beckenwasser innerhalb von 5 Stunden umgewälzt werden sollte. So ergibt sich ein mittlerer Volumenstrom von: 30 m3 : 5 h = 6 m3/h. Das heisst, dass die Umwälzpumpe eine Leistung von mindestens 6 m3/h bei 8 m Gesamtförderhöhe haben sollte.

Ein anderer wichtiger Punkt bei der Wahl der Filterpumpe ist die Gesamtförderhöhe. Es ist üblich, dass in den meisten technischen Unterlagen die Leistung der Filterpumpe immer bei 8 m Gesamtförderhöhe angegeben wird. Das sollten Sie immer beachten, bevor Sie eine Filterpumpe kaufen. Ihre Leistungswerte  sollten immer bei 8 m  Gesamtförderhöhe gelten.

Aus Gründen der ausreichend  guten Beckendurchströmung, der effektiven Beheizung und des Betriebes eines Bodenreinigers sollte der Förderstrom der Filterpumpe nicht kleiner als 5 m3/h sein.

Die Filterpumpe sollte immer mit dem Filter abgestimmt sein, das heisst, dass der Durchmesser des Filters von der Leistung der Filterpumpe abhängig ist und umgekehrt. Während des Filtrationsprozesses sollte der Schmutz genügend Zeit haben, um sich im Filtersand abzusetzen und die Schwimmbadpumpe sollte genug stark sein, um beim Rückspülen den Schmutz aus dem Filtersand  zu entfernen.

Filterpumpen Varianten

Es wird zwischen  normalsaugenden und selbstansaugenden Pumpen unterschieden.  Die selbstansaugenden Pumpen  können im Gegensatz zu den normalsaugenden Pumpen Luft mitfördern. Die selbstansaugenden Pumpen können ohne Bedenken oberhalb des Wasserspiegels montiert werden.

Die normalsaugenden Pumpen können keine Luft mitfördern,  das heisst, in der Praxis müssen diese Pumpen unterhalb des Wasserspiegels installiert werden.  Es ist zu beachten, dass dieser Pumpe das Wasser immer selbständig zufliessen kann. Ist das nicht der Fall, kann es zum Abriss des Förderstroms führen und die Pumpe wird nach kurzer Zeit ihre Arbeit einstellen.     

Häufige Fehler bei der Montage der Filterpumpe

  • die Filteranlage wird mit blauem Schwimmbadschlauch verrohrt – dies ist nicht zu empfehlen, weil der Schwimmbadschlauch nicht so haltbar ist und grössere Reibungswerte  im Vergleich zum PVC – Rohr hat. Die Verrohrung sollte stets mit PVC – Rohren PN 10 oder PVC – Schlauch ausgeführt werden.
  • Pumpe zu weit vom Becken installiert – je grösser der Abstand zwischen der Filteranlage und dem Schwimmbecken ist, desto mehr Pumpenleistung wird verloren.  Je kürzer die Rohrleitungen sind, desto  reibungsloser ist der Pumpenbetrieb.
  • zu klein dimensionierte Rohrleitungen – bis einer Beckenlänge von 8 Meter sollten PVC – Rohre mit Durchmesser nicht kleiner als 53 mm benutzt werden. Schwimmbecken, die länger als 8 Meter sind, werden mit PVC – Rohren mit Durchmesser 63 mm verrohrt.
  • zu verwinkelte Leitungen


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